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72er-Regel-Rechner

72er-Regel-Rechner Rule of 72 verstehen und anwenden

13.02.2024

Wenn du nach einem kostenlosen Online-Rechner suchst, der die Frage beantwortet: 'Wie lange dauert es, bis sich eine Investition verdoppelt?' oder nach einer Erklärung suchst, die die Frage beantwortet: 'Was ist die Rule of 72?', dann bist du hier genau richtig. Dieser 72er-Regel-Rechner berechnet für dich die Zeit in Jahren bis zur Verdoppelung deiner Investition und hilft dir beim Verstehen und Anwenden der 72er-Regel.

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Was ist ein 72er-Regel-Rechner?

Dieser "72er-Regel-Rechner" ist im Grunde ein Online-Rechner, der auf der "Rule of 72" basiert und verwendet wird, um schnell die Zeit zur Verdopplung einer Investition oder eines Kapitals zu schätzen. Die "Rule of 72" ist eine einfache Faustregel in der Finanzwelt, die besagt, dass man 72 durch die jährliche Rendite in Prozent teilen kann, um eine grobe Schätzung der Jahre zur Verdopplung zu erhalten.

Wie verwende ich diesen 72er-Regel-Rechner?

Die Verwendung von diesem 72er-Regel-Rechner ist wirklich extrem einfach. Befolge einfach folgende Schritte:

  1. Jährliche Rendite angeben: Gib hier bitte die erwartete jährliche Rendite deiner Investition in Prozent an. Zum Beispiel 7,5. Diese Rendite repräsentiert den prozentualen Zuwachs des Investments pro Jahr.
  2. Die Zeit bis zur Verdoppelung berechnen: Klicke anschließend auf den "Berechnen"-Button, um die Zeit bis zur Verdoppelung des eingesetzten Kapitals zu berechnen. Der "72er-Regel-Rechner" wird automatisch die Zeit bis zur Verdoppelung deines Kapitals für dich berechnen und das Ergebnis im Ausgabefeld anzeigen.

Was ist die "Rule of 72"?

Die "Rule of 72", auch bekannt als 72er-Regel, ist eine einfache Faustregel in der Finanzwelt, die verwendet wird, um eine schnelle Schätzung dafür abzugeben, wie lange es dauert, eine Investition zu verdoppeln, basierend auf einer festen jährlichen Rendite.

Diese Regel ermöglicht es, ohne aufwendige Berechnungen eine grobe Vorstellung davon zu bekommen, wie schnell eine Investition wachsen könnte.

Beachte aber...

..., dass die "Rule of 72" eine Näherung ist und am genauesten bei Renditen zwischen 6 % und 10 % ist. Bei sehr niedrigen oder sehr hohen Renditen kann die Genauigkeit abnehmen.

Formel: Wie funktioniert die 72er-Regel?

Die Regel verwendet die Zahl 72 und teilt sie durch die jährliche Rendite in Prozent. Das Ergebnis dieser Berechnung gibt die geschätzte Anzahl der Jahre an, die für eine Verdopplung des investierten Kapitals erforderlich sind.

Die Formel lautet:

Formel 72er-Regel: Zeit bis zur Verdoppelung = 72 / jährliche Rendite

Um die "Rule of 72" anzuwenden, folge diesen Schritten:

  1. Bestimme die erwartete jährliche Rendite: Diese Rendite repräsentiert den prozentualen Zuwachs des investierten Kapitals pro Jahr.
  2. Teile 72 durch die jährliche Rendite: Nutze die oben genannte Formel, um die geschätzte Zeit für eine Verdopplung zu berechnen.

Beispiel:

Angenommen, die erwartete jährliche Rendite beträgt 8 %. Die "Rule of 72" würde wie folgt angewendet:

  • Jahre bis zur Verdoppelung = 72 / 8 ≈ 9

Das bedeutet, dass es ungefähr 9 Jahre dauern würde, bis sich das investierte Kapital bei einer jährlichen Rendite von 8 % verdoppelt.

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Häufig gestellte Fragen:

Gibt es andere ähnliche Regelungen wie die Rule of 72?

Ja, es gibt andere ähnliche Regelungen, die auf ähnlichen Prinzipien basieren wie die "Rule of 72" und verwendet werden, um schnell finanzielle Schätzungen vorzunehmen. Einige dieser Regelungen sind:

  • Rule of 69:

    Ähnlich wie die "Rule of 72" wird die "Rule of 69" verwendet, um die Zeit zur Verdopplung bei einer festen jährlichen Rendite zu schätzen. Die Formel lautet:

    Jahre für Verdopplung = 69 / Jährliche Rendite in Prozent

    Diese Variante wird besonders in Finanzmathematik und Zinseszinsberechnungen verwendet.

  • Rule of 115:

    Ähnlich wie die "Rule of 72" wird die "Rule of 115" verwendet, um die Zeit zur Verdreifachung des eingesetzten Kapitals zu schätzen. Die Formel lautet:

    Jahre bis zur Verdreifachung = 115 / jährliche Rendite in Prozent

    Diese Regel wird oft in der Finanzmathematik und Zinseszinsberechnungen angewendet.

  • Rule of 70:

    Ähnlich wie die "Rule of 72" wird die "Rule of 70" verwendet, um die Zeit zur Verdopplung bei einer festen jährlichen Rendite zu schätzen. Die Formel lautet:

    Jahre für Verdopplung = 70 / Jährliche Rendite in Prozent

    Diese Regel wird oft in der Wirtschaft und Finanzwissenschaft angewendet.

Wie genau ist die Rule of 72?

Die "Rule of 72" ist eine grobe Näherung und keine exakte Formel. Ihre Genauigkeit hängt von der jährlichen Rendite ab. Grundsätzlich gilt: Je höher die Rendite, desto genauer ist die "Rule of 72". Bei niedrigeren Renditen kann die Abweichung größer werden.

Für Renditen zwischen 6 % und 10 % ist die "Rule of 72" oft ziemlich genau. Bei Renditen außerhalb dieses Bereichs, insbesondere bei extrem niedrigen oder extrem hohen Renditen, kann die Näherung ungenauer werden.

Welche Faktoren könnten die Genauigkeit der Rule of 72 beeinträchtigen?

Die "Rule of 72" ist eine einfache Faustregel, die zur groben Schätzung der Zeit zur Verdopplung einer Investition verwendet wird. Ihre Genauigkeit kann jedoch von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Hier sind einige der Hauptfaktoren, die die Genauigkeit der Regel beeinträchtigen können:

  • Abweichung von der Durchschnittsrendite: Die Regel basiert auf der Annahme einer konstanten jährlichen Rendite. Wenn die Rendite volatil ist oder sich im Zeitverlauf ändert, wird die "Rule of 72" weniger genau.
  • Extreme Renditen: Bei sehr niedrigen oder sehr hohen Renditen kann die Genauigkeit der Regel abnehmen. In diesen Extremfällen könnte eine genauere mathematische Berechnung erforderlich sein.
  • Verschiedene Zeitperioden: Die "Rule of 72" ist am besten für kürzere Zeiträume geeignet. Bei längeren Zeiträumen kann die Genauigkeit abnehmen, da sie keine Zinseszinsen auf Zinseszinsen berücksichtigt.
  • Zusätzliche Einflussfaktoren: Die Regel berücksichtigt keine zusätzlichen Einflussfaktoren wie steuerliche Auswirkungen, Inflation oder andere externe Faktoren, die die Rendite beeinflussen könnten.
  • Nicht-jährliche Zinszahlungen: Wenn Zinsen nicht jährlich, sondern zum Beispiel halbjährlich oder quartalsweise berechnet werden, kann dies die Genauigkeit der "Rule of 72" beeinträchtigen.
  • Zinseszins-Effekt: Die Regel geht davon aus, dass der Zinseszins-Effekt gleichmäßig über die Zeit wirkt. Bei stark schwankenden Zinsen oder anderen Komplexitäten könnte dies zu Ungenauigkeiten führen.
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