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Working-Capital-Rechner

Working-Capital-Rechner Online Working Capital berechnen

09.02.2024

Wenn du nach einem Online-Rechner suchst, der die Frage beantwortet: 'Wie hoch das Working Capital?' oder 'Wie kann ich das Working Capital berechnen?' und gleichzeitig eine Erklärung für dich bereithält, was das Working Capital ist, bist du hier genau richtig. Dieser Working-Capital-Rechner berechnet für dich das Working Capital. Die Berechnung erfolgt anhand des Umlaufvermögens und der kurzfristigen Verbindlichkeiten.

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Was ist ein Working-Capital-Rechner?

Dieser Working-Capital-Rechner ist ein Online-Rechner, der für dich entwickelt wurde, mit dem du das Working Capital (Betriebskapital) berechnen kannst. Das Working Capital ist die Differenz zwischen den kurzfristigen Vermögenswerten und den kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens und dient als Maß für die Liquidität und finanzielle Gesundheit.

Die Nutzung dieses Working-Capital-Rechners bietet dir und deinem Unternehmen eine schnelle und effiziente Möglichkeit, die finanzielle Situation zu überprüfen und besser zu verstehen, wie gut man in der Lage ist, kurzfristige Verpflichtungen zu erfüllen.

Wie verwende ich diesen Working-Capital-Rechner?

  1. Umlaufvermögen angeben: Gib hier den Gesamtwert aller kurzfristigen Vermögenswerte eines Unternehmens an, die innerhalb eines Jahres in Geld umgewandelt oder verbraucht werden können. Dazu gehören beispielsweise Bargeld, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräte und andere kurzfristige Vermögenswerte.
  2. Kurzfristige Verbindlichkeiten angeben: Gib hier den Gesamtwert aller kurzfristigen Schulden und Verpflichtungen an, die das Unternehmen innerhalb eines Jahres begleichen muss. Das können Lieferantenverbindlichkeiten, kurzfristige Darlehen und andere kurzfristige Verbindlichkeiten sein.
  3. Maximale Anzahl Dezimalstellen auswählen: Wähle die maximale Anzahl der Stellen hinter dem Komma aus, die in der Ausgabe angezeigt werden sollen.
  4. Working Capital berechnen: Nachdem du die beiden Werte eingegeben hast, klicke auf den "Berechnen"-Button. Der Working-Capital-Rechner wird nun automatisch das Working Capital ermitteln und das Ergebnis im Ausgabefeld anzeigen.

Was ist das Working Capital?

Das Working Capital, auch als Betriebskapital oder Nettoumlaufvermögen bekannt, ist eine finanzielle Kennzahl, die die Liquidität und den kurzfristigen finanziellen Spielraum eines Unternehmens misst. Es wird durch die Differenz zwischen den kurzfristigen Vermögenswerten (Umlaufvermögen) und den kurzfristigen Verbindlichkeiten berechnet.

Formel: Wie wird das Working Capital berechnet?

Die Berechnung des Working Capital (Betriebskapital) ist nicht kompliziert. Du benötigst lediglich zwei Kennzahlen - das Umlaufvermögen und die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Mit folgender Formel lässt sich das Working Capital berechnen:

Formel Working Capital berechnen: Working Capital = Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten

Beispiel:

Unternehmen Umlaufvermögen (in Mio. EUR) Kurzfristige Verbindlichkeiten (in Mio. EUR)
ABC GmbH 150,00 80,00
XYZ GmbH 200,00 120,00

Nun können wir das Working Capital für beide Unternehmen berechnen, indem wir das Umlaufvermögen von den kurzfristigen Verbindlichkeiten abziehen:

  • Working Capital ABC GmbH = 150,00 Mio. EUR - 80,00 Mio. EUR = 70,00 Mio. EUR
  • Working Capital XYZ GmbH = 200,00 Mio. EUR - 120,00 Mio. EUR = 80,00 Mio. EUR

Ein positives Working Capital zeigt an, dass das Unternehmen mehr kurzfristige Vermögenswerte als Verbindlichkeiten hat, was auf eine gute Liquidität hinweist. Im Beispiel hat die XYZ GmbH ein höheres Working Capital, was auf eine bessere Liquiditätsposition im Vergleich zur ABC GmbH hindeutet.

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Häufig gestellte Fragen:

Warum ist ein positives Working Capital für die Finanzgesundheit entscheidend?

Ein positives Working Capital ist entscheidend für die Finanzgesundheit eines Unternehmens aus mehreren Gründen:

  • Liquiditätssicherung: Ein positives Working Capital ermöglicht es einem Unternehmen, seine laufenden Verbindlichkeiten und kurzfristigen Verpflichtungen zu erfüllen. Es stellt sicher, dass genügend liquide Mittel vorhanden sind, um laufende Betriebskosten, Lieferantenrechnungen und andere kurzfristige Verbindlichkeiten zu decken.
  • Betriebskapitalbedarf: Unternehmen benötigen Kapital, um ihre täglichen Betriebsaktivitäten aufrechtzuerhalten. Ein positives Working Capital zeigt an, dass das Unternehmen in der Lage ist, seinen Betriebskapitalbedarf zu finanzieren, ohne auf externe Finanzierungsquellen zurückgreifen zu müssen.
  • Lieferantenbeziehungen: Ein positiver Working Capital-Saldo ermöglicht es einem Unternehmen, seinen Lieferanten rechtzeitig zu bezahlen. Dies kann zu guten Beziehungen mit Lieferanten führen und gegebenenfalls Rabatte oder bessere Zahlungsbedingungen ermöglichen.
  • Kundenbeziehungen: Unternehmen können sich durch ein positives Working Capital besser darauf konzentrieren, ihren Kunden günstige Zahlungsbedingungen anzubieten. Dies kann die Kundenbindung stärken und dazu beitragen, dass Kunden schneller bezahlen, was wiederum die Liquidität des Unternehmens verbessert.
  • Finanzierungskosten: Ein positives Working Capital reduziert die Notwendigkeit, sich auf teure externe Finanzierungsoptionen zu stützen. Durch die Vermeidung von zusätzlichen Finanzierungskosten kann das Unternehmen seine Rentabilität verbessern.
  • Risikominimierung: Ein Unternehmen mit einem positiven Working Capital ist widerstandsfähiger gegenüber unerwarteten finanziellen Belastungen oder Marktschwankungen. Es hat eine Pufferzone, um kurzfristige finanzielle Engpässe zu bewältigen, ohne dass dies die langfristige Stabilität beeinträchtigt.

Welche Branchen neigen dazu, höhere oder niedrigere Working Capital-Anforderungen zu haben?

Die Working Capital-Anforderungen können je nach Branche erheblich variieren. Hier sind einige Beispiele für Branchen, die tendenziell höhere oder niedrigere Working Capital-Anforderungen haben:

Branchen mit höheren Working Capital-Anforderungen:

  • Einzelhandel: Unternehmen im Einzelhandel haben oft hohe Lagerbestände und müssen ihren Kunden günstige Zahlungsbedingungen bieten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies führt zu höheren Forderungen und Vorräten, was zu einem erhöhten Working Capital-Bedarf führt.
  • Produktion: Branchen, die physische Produkte herstellen, benötigen oft beträchtliche Mittel für Rohstoffe, Lagerbestände und Produktionszyklen. Die Zeitspanne zwischen dem Einkauf von Rohstoffen und dem Verkauf des fertigen Produkts kann längere Vorlaufzeiten erfordern.
  • Baugewerbe: Bauunternehmen haben hohe Ausgaben für Materialien, Arbeitskräfte und andere Betriebsmittel. Projekte können längere Zeiträume in Anspruch nehmen, was zu einem erhöhten Bedarf an Working Capital führen kann.

Branchen mit niedrigeren Working Capital-Anforderungen:

  • Software und Technologie: Unternehmen in der Software- und Technologiebranche haben oft niedrigere Working Capital-Anforderungen, da ihre Hauptkosten in Forschung und Entwicklung sowie in immateriellen Vermögenswerten liegen. Sie können auch schnellere Zahlungen von Kunden erhalten.
  • Dienstleistungssektor: Branchen wie Beratung, Versicherung und andere Dienstleistungen haben oft niedrigere Working Capital-Anforderungen, da sie keine großen Lagerbestände oder Produktionszyklen haben. Die Hauptkosten können Personalkosten und Betriebsausgaben sein.
  • Lebensmittel-Einzelhandel: Im Vergleich zum allgemeinen Einzelhandel können Lebensmittel-Einzelhändler niedrigere Lagerbestände haben, da viele Produkte eine begrenzte Haltbarkeit haben und eine schnellere Umschlagshäufigkeit erfordern.

Welche Maßnahmen können Unternehmen ergreifen, um ihr Working Capital zu optimieren?

Die Optimierung des Working Capitals ist entscheidend, um die finanzielle Effizienz eines Unternehmens zu verbessern. Hier sind einige Maßnahmen, die Unternehmen ergreifen können, um ihr Working Capital zu optimieren:

  • Bestandsmanagement verbessern:
    • Überwachung des Lagerbestands und Reduzierung von Überbeständen.
    • Implementierung von Just-in-Time-Inventarsystemen zur Minimierung von Lagerkosten.
    • Verhandlung günstiger Zahlungsbedingungen mit Lieferanten zur Optimierung der Lagerhaltung.
  • Forderungsmanagement optimieren:
    • Verkürzung der Zahlungsfristen für Kunden zur Beschleunigung des Bargeldzuflusses.
    • Implementierung effektiver Kreditrichtlinien und Überwachung der Zahlungshistorie von Kunden.
    • Förderung der Nutzung von Rabatten für frühzeitige Zahlungen zur Schaffung von Anreizen für pünktliche Zahlungen.
  • Lieferantenmanagement optimieren:
    • Verhandlung längerer Zahlungsfristen mit Lieferanten zur Verzögerung des Abflusses von Bargeld.
    • Prüfung der Möglichkeit von Frühzahlungsrabatten bei Lieferanten.
    • Suche nach kosteneffizienten Lieferanten und Optimierung der Beziehungen.
  • Effizientes Cashflow-Management:
    • Implementierung präziser Cashflow-Prognosen zur Identifizierung zukünftiger Liquiditätsbedürfnisse.
    • Identifizierung und Reduzierung von Engpässen in der Liquidität.
    • Optimierung der Verwaltung von Betriebskapitalzyklen.
  • Automatisierung von Geschäftsprozessen:
    • Automatisierung von Rechnungsstellung, Zahlung und anderen finanziellen Transaktionen zur Minimierung von Fehlern und Beschleunigung von Prozessen.
    • Nutzung elektronischer Zahlungssysteme zur Beschleunigung des Zahlungsverkehrs.
  • Optimierung der Lagerhaltung:
    • Reduzierung der Lagerzyklen durch bessere Planung und Prognosen.
    • Implementierung effektiver Lagerhaltungsstrategien zur Minimierung von Überbeständen und Verlusten.
  • Fokussierung auf Rentabilität:
    • Analyse von Kunden und Produkten zur Identifizierung von Rentabilität und Cashflow-Beiträgen.
    • Regelmäßige Prüfung der Rentabilität von Projekten und Kundenbeziehungen.
  • Kontinuierliche Überwachung und Anpassung:
    • Implementierung regelmäßiger Überwachungsmechanismen zur Identifizierung von Veränderungen im Working Capital.
    • Anpassung von Strategien basierend auf Marktdynamiken, Wachstum und finanziellen Zielen.
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