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Krankenquote-Rechner

Krankenquote-Rechner Krankenquote berechnen + Formel

16.02.2024
|
Aktualisiert: 20.05.2024

Wenn du nach einem kostenlosen Online-Rechner suchst, der dir bei der Frage hilft: 'Wie hoch ist die Krankenquote?' oder 'Wie kann ich die Krankenquote berechnen?' und zugleich eine Erklärung für dich hat, was die Krankenquote ist, bist du hier richtig. Dieser Krankenquote-Rechner berechnet für dich die Krankenquote, auch bekannt als Krankheitsquote. Er basiert auf den krankheitsbedingten Fehltagen und der Gesamtanzahl der regulären Arbeitstage.

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Was ist ein Krankenquote-Rechner?

Dieser Krankenquote-Rechner, oder auch Krankheitsquote-Rechner, ist ein kostenloser Online-Rechner, der dir dabei hilft, die Krankenquote zu berechnen. Er verwendet für die Berechnung die Anzahl der durch Krankheit verursachten Fehltage und die Gesamtanzahl der Arbeitstage. Praktisch, um fix anzuzeigen, wie viel Prozent der möglichen Arbeitstage aufgrund von Krankheit verloren gegangen sind.

Krankenquote-Rechner: Wie verwende ich diesen Krankenquote-Rechner?

Die Verwendung dieses Krankenquote-Rechners, mit der man die Krankheitsquote berechnen kann, ist nicht schwer. Befolge einfach die folgenden Schritte:

  1. Zahl der krankheitsbedingten Fehltage angeben: Gib hier die Anzahl der durch Krankheit verursachten Fehltage an. Dies umfasst alle Tage, an denen ein Mitarbeiter aufgrund von Krankheit nicht arbeiten konnte.
  2. Gesamtanzahl der Arbeitstage angeben: Trag hier die Gesamtanzahl der Tage ein, an denen reguläre Arbeitsaktivitäten hätten stattfinden können. Dies beinhaltet alle Arbeitstage, unabhängig von möglichen Abwesenheiten.
  3. Maximale Anzahl Dezimalstellen auswählen: Wähle die maximale Anzahl der Stellen hinter dem Komma aus, die in der Ausgabe angezeigt werden sollen.
  4. Krankenquote berechnen: Nachdem du die benötigten Angaben gemacht hast, klicke auf den "Berechnen"-Button. Der Krankenquote-Rechner wird nun automatisch die Krankenquote berechnen und das Ergebnis im Ausgabefeld anzeigen.

Krankenquote einfach erklärt: Was ist die Krankenquote?

Die Krankenquote, auch als Krankheitsquote bekannt, ist ein Maß dafür, wie viele Arbeitstage aufgrund von Krankheit oder Gesundheitsproblemen verloren gehen. Sie wird üblicherweise in Prozent ausgedrückt und gibt an, welcher Anteil der möglichen Arbeitstage aufgrund von Krankheit oder Krankheitsbedingtheit nicht produktiv genutzt werden konnte.

Diese Kennzahl ist besonders relevant für Unternehmen und Organisationen, um die Auswirkungen von Krankheitsausfällen auf die Produktivität und den Arbeitsbetrieb zu verstehen. Eine hohe Krankenquote kann auf gesundheitliche Herausforderungen im Team hinweisen und ermöglicht es, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um die Mitarbeitergesundheit zu fördern und Ausfallzeiten zu minimieren.

Formel: Wie wird die Krankenquote berechnet?

Die Krankenquote ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit des Arbeitsklimas in einem Unternehmen. Anders als die direkte Zählung der krankheitsbedingten Fehltage betrachtet die Krankenquote das Verhältnis der krankheitsbedingten Fehltage zur Gesamtanzahl der Arbeitstage.

Mit folgender Formel lässt sich die Krankenquote berechnen:

Formel Krankenquote berechnen: Krankenquote = (Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage ÷ Gesamtanzahl der Arbeitstage) × 100

Beispiel:

Mitarbeiter Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage Gesamtanzahl der Arbeitstage
Max Mustermann 5 100
Maria Musterfrau 2 100

Nun können wir die Krankenquote für jeden Mitarbeiter berechnen, indem wir die Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage durch die Gesamtanzahl der Arbeitstage teilen und das Ergebnis mit 100 multiplizieren:

Krankenquote Max Mustermann = (5 ÷ 100) × 100 = 5 %
Krankenquote Maria Musterfrau = (2 ÷ 100) × 100 = 2 %

Um die Gesamtkrankenquote für den Betrieb zu berechnen, summiere einfach die Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage aller Mitarbeiter und teile sie durch die Gesamtanzahl der Arbeitstage im Unternehmen:

Gesamtkrankenquote Betrieb = (Summe der krankheitsbedingten Fehltage ÷ Gesamtanzahl der Arbeitstage im Betrieb) × 100

Eine niedrige Krankenquote deutet auf ein gesundes Arbeitsumfeld hin, während eine höhere Krankenquote auf mögliche gesundheitliche Herausforderungen im Team hinweisen könnte.

Welche Vorteile und Nachteile hat die Krankenquote?

Vorteile:

  • Gesundheitsmanagement: Die Krankenquote ermöglicht es Unternehmen, die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu überwachen und Gesundheitsmanagementprogramme zu implementieren, um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern.
  • Frühzeitige Identifikation von Problemen: Eine steigende Krankenquote könnte auf potenzielle Probleme im Unternehmen hinweisen, wie beispielsweise mangelnde Arbeitsplatzsicherheit, erhöhten Stress oder andere gesundheitsgefährdende Faktoren.
  • Benchmarking: Unternehmen können ihre Krankenquote mit Branchenstandards oder Benchmarks vergleichen, um zu sehen, wie gut sie im Vergleich zu ähnlichen Organisationen abschneiden.
  • Planung und Ressourcenmanagement: Die Kenntnis der Krankenquote ermöglicht eine bessere Planung und Ressourcenallokation, um mit möglichen Arbeitsausfällen umzugehen.

Nachteile:

  • Eingeschränkte Aussagekraft: Die Krankenquote allein gibt nur begrenzte Informationen über die Gesundheit und Produktivität der Mitarbeiter. Andere Faktoren wie die Art der Erkrankungen oder die Dauer der Fehlzeiten werden nicht berücksichtigt.
  • Stigmatisierung: Eine zu starke Betonung der Krankenquote könnte zu einer Stigmatisierung von Mitarbeitern führen, die häufiger krank sind. Dies könnte zu einer unsachgemäßen Behandlung oder Diskriminierung führen.
  • Fehlende Ursachenanalyse: Die Krankenquote allein liefert keine Informationen über die Ursachen von Krankheiten. Eine vertiefte Analyse ist notwendig, um die Gründe für erhöhte Fehlzeiten zu verstehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
  • Manipulationsgefahr: In einigen Fällen könnten Mitarbeiter oder Arbeitgeber versucht sein, die Krankenquote zu manipulieren, indem sie Fehlzeiten nicht korrekt melden oder andere Methoden anwenden, um die Quote zu beeinflussen.
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Häufig gestellte Fragen:

Warum ist die Krankenquote für Unternehmen wichtig?

Die Krankenquote für Unternehmen ist wichtig aus mehreren Gründen:

  • Betriebliche Effizienz: Eine niedrige Krankenquote trägt zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Effizienz bei. Wenn Mitarbeiter regelmäßig aufgrund von Krankheiten fehlen, kann dies zu Produktionsverzögerungen, Projektverzögerungen und ineffizientem Arbeitsablauf führen.
  • Kostenkontrolle: Krankheitsbedingte Fehlzeiten können zu direkten und indirekten Kosten führen. Direkte Kosten umfassen beispielsweise Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall. Indirekte Kosten können durch Ersatzpersonal, Schulungen neuer Mitarbeiter und Produktivitätsverluste entstehen. Eine niedrige Krankenquote hilft Unternehmen, diese Kosten zu minimieren.
  • Arbeitsklima und Teamdynamik: Eine hohe Krankenquote kann das Arbeitsklima und die Teamdynamik beeinträchtigen. Wenn Mitarbeiter ständig aufgrund von Krankheiten ausfallen, kann dies zu zusätzlichem Druck auf die verbleibenden Teammitglieder führen. Ein gesundes Arbeitsumfeld fördert dagegen die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter.
  • Kundenzufriedenheit: In Branchen, in denen der direkte Kundenkontakt wichtig ist, kann eine hohe Krankenquote die Qualität des Kundenservice beeinträchtigen. Kunden könnten unzufrieden sein, wenn regelmäßig Personal fehlt, was langfristig die Kundenbindung und den Ruf des Unternehmens beeinflussen kann.
  • Gesundheitsförderung: Unternehmen, die sich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter kümmern, können langfristig von einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung profitieren. Maßnahmen zur Gesundheitsförderung können die Krankenquote senken und gleichzeitig das Image des Unternehmens verbessern.

Gibt es branchenspezifische Unterschiede in der akzeptablen Krankenquote?

Ja, es gibt branchenspezifische Unterschiede in der akzeptablen Krankenquote. Die Akzeptanz oder Toleranz für krankheitsbedingte Fehlzeiten kann je nach Branche variieren, abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Art der Arbeit, den betrieblichen Anforderungen und den branchenspezifischen Standards. Hier sind einige Beispiele:

  • Produktions- und Fertigungsindustrie: In Branchen, in denen die Produktion kontinuierlich und zeitkritisch ist, kann eine niedrige Krankenquote entscheidend sein. Produktionsunternehmen setzen oft auf Just-in-Time-Produktion und minimieren Ausfallzeiten, daher kann eine hohe Krankenquote die betriebliche Effizienz stark beeinträchtigen.
  • Gesundheitswesen: Im Gesundheitswesen ist die Akzeptanz von krankheitsbedingten Fehlzeiten möglicherweise etwas höher, da Mitarbeiter in diesem Bereich häufig direkten Kontakt mit Krankheiten haben und möglicherweise Infektionen vermeiden müssen. Dennoch ist es wichtig, dass ausreichend Personal vorhanden ist, um eine angemessene Patientenversorgung zu gewährleisten.
  • Büro- und Dienstleistungssektor: In Büroumgebungen und im Dienstleistungssektor kann die Akzeptanz von krankheitsbedingten Fehlzeiten tendenziell etwas höher sein. Flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit des Homeoffice und eine positive Work-Life-Balance können dazu beitragen, die Auswirkungen von Krankheitsausfällen zu minimieren.
  • Bau- und Baugewerbe: In der Bauindustrie können krankheitsbedingte Ausfälle zu Verzögerungen bei Bauprojekten führen, was wiederum Kosten verursacht. Daher wird hier oft eine niedrige Krankenquote bevorzugt, um die termingerechte Fertigstellung von Projekten sicherzustellen.

Wie können Unternehmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern, um die Krankenquote zu senken?

Unternehmen können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern und damit die Krankenquote zu senken. Hier sind einige Strategien:

  • Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz:
    • Implementierung von Fitnessprogrammen oder Sportaktivitäten.
    • Bereitstellung von gesunden Snacks und Mahlzeiten in der Kantine.
    • Förderung von regelmäßigen Pausen und Bewegung während der Arbeitszeit.
  • Gesundheitschecks und Vorsorgeuntersuchungen:
    • Angebot von Gesundheitschecks und Vorsorgeuntersuchungen.
    • Förderung von Impfungen und Grippeprävention.
  • Flexibilität bei Arbeitszeiten und Homeoffice:
    • Ermöglichen flexibler Arbeitszeiten, um die Work-Life-Balance zu verbessern.
    • Die Möglichkeit des Homeoffice kann stressige Pendelzeiten reduzieren.
  • Mentale Gesundheit unterstützen:
    • Bereitstellung von Ressourcen zur Stressbewältigung und mentalen Gesundheitsförderung.
    • Sensibilisierung für mentale Gesundheitsprobleme und Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen.
  • Betriebliche Gesundheitsförderung:
    • Organisierung von Gesundheitskampagnen und -veranstaltungen.
    • Integration von Gesundheitszielen in Unternehmensziele und -kultur.
  • Ergonomie am Arbeitsplatz:
    • Bereitstellung ergonomischer Arbeitsplätze, um physische Belastungen zu minimieren.
    • Schulungen zur richtigen Haltung und Arbeitsweise.
  • Förderung von Rauchstopp-Programmen:
    • Unterstützung bei Rauchentwöhnungsprogrammen und Förderung einer rauchfreien Umgebung.
  • Gesundheitsversicherung und Zusatzleistungen:
    • Bereitstellung von umfassenden Gesundheitsversicherungen und Zusatzleistungen.
    • Unterstützung bei der Nutzung von Wellness- und Fitnessprogrammen.
  • Führungskräfteentwicklung:
    • Schulungen für Führungskräfte zur Förderung eines gesundheitsförderlichen Arbeitsumfelds.
    • Sensibilisierung für die Bedeutung der Mitarbeitergesundheit auf Führungsebene.
  • Feedback und Partizipation:
    • Einholung von Feedback von Mitarbeitern bezüglich ihrer Bedürfnisse und Ideen zur Gesundheitsförderung.
    • Ermöglichen von Mitarbeiterbeteiligung bei der Entwicklung von Gesundheitsinitiativen.
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