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Working-Capital-Ratio-Rechner

Working-Capital-Ratio-Rechner Online berechnen

12.02.2024

Wenn du nach einem kostenlosen Online-Rechner suchst, der dir bei der Frage hilft: 'Wie hoch ist die Working Capital Ratio?' oder 'Wie kann ich die Working Capital Ratio berechnen?' und zugleich eine Erklärung für dich hat, was die Working Capital Ratio ist, bist du hier richtig. Dieser Working-Capital-Ratio-Rechner berechnet für dich die Working Capital Ratio basierend auf dem Umlaufvermögen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Kennst du schon?

Möchtest du lieber das Working Capital berechnen? Dann probiere doch mal unseren Working-Capital-Rechner aus!

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Was ist ein Working-Capital-Ratio-Rechner?

Dieser Working-Capital-Ratio-Rechner ist ein kostenloser Online-Rechner, der speziell für Nutzer wie dich entwickelt wurde. Mit ihm kannst du die Working Capital Ratio berechnen. Diese Kennzahl repräsentiert das Verhältnis zwischen dem Umlaufvermögen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten eines Unternehmens. Es zeigt, wie gut das Unternehmen in der Lage ist, kurzfristige Verpflichtungen mithilfe vorhandener liquider Mittel zu erfüllen.

Wie verwende ich diesen Working-Capital-Ratio-Rechner?

  1. Umlaufvermögen angeben: Trage hier den Gesamtwert aller kurzfristigen Vermögenswerte eines Unternehmens ein, die innerhalb eines Jahres in Bargeld umgewandelt oder verbraucht werden können. Dazu zählen beispielsweise Bargeld, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräte und weitere kurzfristige Vermögenswerte.
  2. Kurzfristige Verbindlichkeiten angeben: Gib hier den Gesamtwert aller kurzfristigen Schulden und Verpflichtungen an, die das Unternehmen innerhalb eines Jahres begleichen muss. Hierzu zählen Lieferantenverbindlichkeiten, kurzfristige Darlehen und andere kurzfristige Verbindlichkeiten.
  3. Maximale Anzahl Dezimalstellen auswählen: Wähle aus, wie viele Dezimalstellen in der Ausgabe des Ergebnisses angezeigt werden sollen.
  4. Working Capital Ratio berechnen: Nachdem du beide Werte eingegeben hast, klicke auf den "Berechnen"-Button. Der Working-Capital-Ratio-Rechner wird automatisch die Working Capital Ratio ermitteln und das Ergebnis im Ausgabefeld anzeigen.

Was ist die Working Capital Ratio?

Die Working Capital Ratio ist eine Kennzahl, die die Fähigkeit eines Unternehmens misst, seine kurzfristigen Verbindlichkeiten mit seinen kurzfristigen Vermögenswerten zu decken. Sie wird berechnet, indem man das kurzfristige Vermögen eines Unternehmens durch seine kurzfristigen Verbindlichkeiten teilt.

Formel: Wie wird die Working Capital Ratio berechnet?

Die Working Capital Ratio ist ein wichtiger Indikator für die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens. Anders als bei der direkten Berechnung des Working Capital, das die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten misst, betrachtet die Working Capital Ratio das Verhältnis dieser beiden Größen.

Mit folgender Formel lässt sich die Working Capital Ratio berechnen:

Formel Working Capital Ratio berechnen: Working Capital Ratio = Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten

Beispiel:

Unternehmen Umlaufvermögen (in Mio. EUR) Kurzfristige Verbindlichkeiten (in Mio. EUR)
ABC GmbH 120,00 50,00
XYZ GmbH 180,00 90,00

Nun können wir die Working Capital Ratio für beide Unternehmen berechnen, indem wir das Umlaufvermögen durch die kurzfristigen Verbindlichkeiten teilen:

  • Working Capital Ratio ABC GmbH = 120,00 Mio. EUR / 50,00 Mio. EUR = 2,40
  • Working Capital Ratio XYZ GmbH = 180,00 Mio. EUR / 90,00 Mio. EUR = 2,00

Eine Working Capital Ratio über 1 signalisiert finanzielle Robustheit und zeigt, dass das Unternehmen gut in der Lage ist, seine kurzfristigen Verbindlichkeiten zu bedienen. Im Beispiel weist die ABC GmbH eine höhere Working Capital Ratio auf, was auf eine bessere Liquiditätsposition im Vergleich zur XYZ GmbH hindeutet.

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Häufig gestellte Fragen:

Wieso kann ein niedriges Working Capital Ratio auf Probleme hinweisen?

Ein niedriges Working Capital Ratio kann auf verschiedene finanzielle Probleme oder Herausforderungen hinweisen, da es die Fähigkeit eines Unternehmens beeinflusst, kurzfristige Verbindlichkeiten zu decken. Hier sind einige Gründe, warum ein niedriges Working Capital Ratio als problematisch angesehen werden könnte:

  • Liquiditätsrisiko: Ein niedriges Working Capital Ratio deutet darauf hin, dass ein Unternehmen möglicherweise Schwierigkeiten hat, ausreichend liquide Mittel zu halten, um kurzfristige Verpflichtungen zu erfüllen. Dies kann zu Liquiditätsengpässen führen und das Risiko von Zahlungsausfällen oder verspäteten Zahlungen erhöhen.
  • Betriebsunterbrechungen: Wenn ein Unternehmen nicht genügend kurzfristige Vermögenswerte hat, um seine laufenden Verbindlichkeiten zu decken, besteht die Gefahr von Betriebsunterbrechungen. Dies kann zu Produktionsstörungen, Lieferverzögerungen und anderen operativen Problemen führen.
  • Erhöhte Finanzierungskosten: Ein niedriges Working Capital Ratio kann dazu führen, dass ein Unternehmen vermehrt auf externe Finanzierungsoptionen zurückgreifen muss, um kurzfristige Engpässe zu überbrücken. Dies kann zu höheren Finanzierungskosten führen, insbesondere wenn die Zinsen auf kurzfristige Kredite oder Darlehen hoch sind.
  • Schwierigkeiten bei Verhandlungen mit Lieferanten: Lieferanten können zögern, günstige Konditionen zu gewähren oder längere Zahlungsfristen zu akzeptieren, wenn ein Unternehmen ein niedriges Working Capital Ratio aufweist. Dies kann zu ungünstigen Vertragsbedingungen und höheren Beschaffungskosten führen.
  • Beeinträchtigte Handlungsfähigkeit: Ein niedriges Working Capital Ratio kann die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen, insbesondere wenn unvorhergesehene Ausgaben auftreten oder wenn es mit saisonalen Schwankungen im Geschäft konfrontiert ist. Das Unternehmen könnte Schwierigkeiten haben, flexibel auf Veränderungen in der Nachfrage oder im Markt zu reagieren.
  • Risiko für Kreditwürdigkeit: Ein niedriges Working Capital Ratio kann die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens beeinträchtigen. Kreditgeber und Investoren könnten besorgt sein, wenn sie sehen, dass ein Unternehmen Schwierigkeiten hat, seine kurzfristigen Verpflichtungen zu erfüllen.

Welche Auswirkungen hat ein hohes Working Capital Ratio?

Ein hohes Working Capital Ratio, während es auf den ersten Blick möglicherweise als positives Zeichen der Liquidität interpretiert wird, kann auch einige potenzielle Auswirkungen und Überlegungen haben:

  • Effizienz des Kapitaleinsatzes: Ein zu hohes Working Capital Ratio könnte darauf hinweisen, dass ein Unternehmen mehr Kapital in Form von liquiden Mitteln, Forderungen und Lagerbeständen hält als notwendig. Dies könnte bedeuten, dass das Unternehmen sein Kapital nicht effizient einsetzt.
  • Opportunitätskosten: Zu viel gebundenes Kapital in kurzfristigen Vermögenswerten könnte zu verpassten Investitionsmöglichkeiten führen. Das Unternehmen könnte möglicherweise bessere Renditen erzielen, wenn es das Kapital anderswo investiert.
  • Niedrigere Rendite auf das eingesetzte Kapital: Ein hohes Working Capital Ratio könnte dazu führen, dass die Rendite auf das eingesetzte Kapital sinkt. Da Kapital in Form von liquiden Mitteln, Forderungen und Lagerbeständen gehalten wird, die keine oder nur geringe Renditen generieren, könnte dies die Gesamtrendite des Unternehmens beeinträchtigen.
  • Höhere Lagerkosten: Ein übermäßig hoher Lagerbestand könnte zu höheren Lagerhaltungskosten führen, einschließlich Lagermiete, Versicherung und möglicherweise Abschreibungen für veraltete Lagerbestände.
  • Sinkende Rentabilität: Ein übermäßiges Working Capital könnte die Rentabilität des Unternehmens beeinträchtigen, da die Erträge aus den kurzfristigen Vermögenswerten möglicherweise nicht ausreichen, um die mit der Kapitalbindung verbundenen Kosten zu decken.
  • Signal für ineffizientes Working Capital Management: Ein konstant hohes Working Capital Ratio könnte darauf hinweisen, dass das Unternehmen Schwierigkeiten hat, seine Betriebskapitalposition effizient zu verwalten. Dies könnte Anleger und Kreditgeber bezüglich der finanziellen Gesundheit und Effizienz des Unternehmens beunruhigen.

Gibt es Grenzwerte für ein gesundes Working Capital Ratio?

Es gibt keine festen Grenzwerte für ein gesundes Working Capital Ratio, da dieser Wert je nach Branche, Unternehmensgröße und Geschäftsmodell variieren kann. Die Bedürfnisse in Bezug auf das Working Capital können stark zwischen verschiedenen Branchen und Unternehmen differieren. Einige Branchen erfordern möglicherweise höhere Lagerbestände, während andere schnelle Zahlungen und geringe Lagerbestände bevorzugen.

Allerdings gibt es allgemeine Richtlinien und Betrachtungen, die Unternehmen berücksichtigen sollten:

  • Positive Werte: In den meisten Fällen sollte das Working Capital Ratio positiv sein, was bedeutet, dass die kurzfristigen Vermögenswerte die kurzfristigen Verbindlichkeiten übersteigen. Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass das Unternehmen in der Lage ist, seine kurzfristigen Verpflichtungen zu erfüllen.
  • Branchenvergleiche: Es ist oft sinnvoll, das Working Capital Ratio mit Durchschnittswerten in der Branche zu vergleichen. Branchen haben unterschiedliche Betriebszyklen und Anforderungen, daher kann ein Vergleich mit ähnlichen Unternehmen hilfreich sein.
  • Historische Vergleiche: Unternehmen sollten auch ihr Working Capital Ratio im Zeitverlauf überwachen und analysieren. Konsistente Veränderungen könnten auf sich ändernde Geschäftsbedingungen oder Finanzmanagementpraktiken hinweisen.
  • Unternehmensziele und -strategien: Die optimalen Werte für das Working Capital Ratio hängen auch von den strategischen Zielen des Unternehmens ab. Ein Unternehmen könnte bewusst höhere Lagerbestände halten, um einen reibungslosen Produktionsfluss sicherzustellen, auch wenn dies zu einem höheren Working Capital Ratio führt.
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