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BMI-Rechner

BMI-Rechner Deinen Body-Mass-Index berechnen

16.08.2023

Vielleicht hast du dir schon einmal die Frage gestellt: "Bin ich wirklich zu dick?" oder "Habe ich ein gesundes Körpergewicht?". Eine falsche Einschätzung des eigenen Gewichts kann dazu führen, dass man sich entweder unnötig Sorgen macht oder aber gesundheitliche Risiken ignoriert.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das eigene Körpergewicht zu beurteilen. Eine sehr gebräuchliche Methode ist der sogenannte Body-Mass-Index (BMI). Dieser Index berechnet das Verhältnis von Gewicht und Körpergröße und gibt an, ob man Normalgewicht, Untergewicht oder Übergewicht hat.

Mit diesem BMI-Rechner kannst du ganz einfach dein eigenes Gewicht einschätzen. Alles, was du dafür brauchst, ist dein Geschlecht, dein Alter, dein aktuelles Gewicht und deine Größe. Gib diese Werte einfach in diesen Rechner ein und schon erhältst du eine Einschätzung darüber, ob dein Körpergewicht im Normalbereich liegt oder ob du möglicherweise unter- oder übergewichtig bist.

Das solltest du wissen:

Dir sollte bewusst sein, dass der BMI nur ein grober Indikator für das Körpergewicht ist und dass es auch andere Faktoren gibt, die eine Rolle spielen können. Zum Beispiel kann Muskelmasse das Gewicht erhöhen und somit zu einem höheren BMI führen, obwohl man eigentlich ein gesundes Körpergewicht hat.

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Jahre
kg
cm
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Kategorie weiblich männlich
Untergewicht weniger als 20 weniger als 19
Normalgewicht 20 - 23,9 19 - 24,9
Übergewicht 24 - 29,9 25 - 29,9
Adipositas Grad I 30 - 34,9 30 - 34,9
Adipositas Grad II 35 - 39,9 35 - 39,9
Adipositas Grad III ab 40 ab 40

Was ist der Body-Mass-Index?

Der Body-Mass-Index, kurz BMI, ist eine Messgröße zur Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Er wird oft verwendet, um festzustellen, ob jemand ein normales Gewicht hat, unter- oder übergewichtig ist. Der BMI wird berechnet, indem das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern dividiert wird (BMI = Körpergewicht (kg) / Körpergröße (m)²). Das Ergebnis gibt einen Hinweis darauf, ob das Gewicht gesundheitsförderlich ist oder nicht. Allerdings muss man beachten, dass der BMI nicht für alle Personen geeignet ist, da er beispielsweise bei sehr muskulösen Menschen ein falsches Ergebnis liefern kann.

Wie wird der BMI berechnet?

Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine gängige Methode zur Einschätzung des Körpergewichts in Bezug zur Körpergröße. Er wird nach folgender Formel berechnet:

BMI = Gewicht (kg) / (Körpergröße (m))^2

Die Berechnung erfolgt in zwei Schritten:

  1. Das Gewicht wird in Kilogramm (kg) angegeben.
  2. Die Körpergröße wird in Metern (m) angegeben. Wenn du deine Körpergröße in Zentimetern (cm) hast, teile sie durch 100, um sie in Meter umzuwandeln.

Nach der Berechnung gibt der BMI einen numerischen Wert, der in eine BMI-Kategorie eingeordnet wird:

  • Untergewicht: BMI unter 18,5
  • Normalgewicht: BMI 18,5 - 24,9
  • Übergewicht: BMI 25 - 29,9
  • Adipositas (Fettleibigkeit) Grad I: BMI 30 - 34,9
  • Adipositas (Fettleibigkeit) Grad II: BMI 35 - 39,9
  • Adipositas (Fettleibigkeit) Grad III: BMI über 40

Der BMI ist ein grober Indikator für das Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße und kann als Screening-Tool zur Beurteilung des Gewichts verwendet werden. Beachte jedoch, dass er nicht alle Faktoren berücksichtigt, wie beispielsweise Muskelmasse und individuelle Körperzusammensetzung. Bei Unsicherheiten oder Gesundheitsfragen empfiehlt es sich, einen Arzt oder Fachmann zu konsultieren.

Worauf sollte ich bei der Verwendung des BMI beachten?

Wenn du den BMI verwenden solltest, um dein Gewicht zu bewerten, gibt es einige Dinge, auf die du achten solltest:

  • Der BMI ist nur ein grober Richtwert und berücksichtigt nicht alle Faktoren wie Muskelmasse, Knochenstruktur oder Körperfettanteil. Daher solltest du deinen BMI nicht als die alleinige Maßnahme deines Gesundheitszustands betrachten.
  • Der BMI ist nicht für alle Altersgruppen geeignet. Er ist nur für Erwachsene ab 18 Jahren gedacht und sollte nicht bei Kindern oder Jugendlichen angewendet werden.
  • Wenn du einen hohen BMI haben solltest, bedeutet das nicht automatisch, dass du übergewichtig bist. Möglicherweise hast du viel Muskelmasse, was den BMI erhöht, aber trotzdem ein gesundes Gewicht hast.
  • Wenn du einen niedrigen BMI haben solltest, bedeutet das nicht unbedingt, dass du untergewichtig bist. Möglicherweise hast du einen geringen Körperfettanteil, aber dennoch ausreichend Muskelmasse.
  • Wenn du Bedenken bezüglich deines Gewichts haben solltest, solltest du einen Arzt oder Ernährungsberater konsultieren, um eine individuelle Beurteilung deines Gesundheitszustands zu erhalten.

Wie gefährlich ist Unter- oder Übergewicht?

Unter- und Übergewicht können gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Bei Untergewicht besteht ein erhöhtes Risiko für Mangelernährung und damit einhergehende körperliche Schwäche, ein geschwächtes Immunsystem sowie hormonelle Störungen. Langfristig kann Untergewicht auch zu einer Verminderung der Knochenmasse und einem erhöhten Risiko für Osteoporose führen.

Übergewicht hingegen ist ein Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Gelenkprobleme und bestimmte Krebsarten. Insbesondere Bauchfett gilt als besonders gefährlich, da es hormonell aktiv ist und Entzündungen im Körper begünstigt.

Es ist daher wichtig, ein gesundes Körpergewicht zu halten und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um Untergewicht oder Übergewicht zu vermeiden oder zu reduzieren. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität können dabei helfen. In manchen Fällen kann auch eine ärztliche Betreuung und Beratung notwendig sein.

Was sind die Ursachen für Adipositas?

Adipositas, auch bekannt als Fettleibigkeit oder Übergewicht, ist eine komplexe Erkrankung, die durch eine übermäßige Ansammlung von Körperfett verursacht wird. Es gibt mehrere Faktoren, die zur Entwicklung von Adipositas beitragen können:

  • Kalorienüberschuss: Die häufigste Ursache für Adipositas ist ein Ungleichgewicht zwischen der aufgenommenen Kalorienmenge durch die Ernährung und dem Kalorienverbrauch des Körpers durch körperliche Aktivität. Wenn mehr Kalorien aufgenommen werden, als der Körper verbrennen kann, führt dies zur Speicherung von überschüssigen Kalorien in Form von Fett.
  • Ungeeignete Ernährung: Eine Ernährung, die reich an zuckerhaltigen Getränken, fettreichen und kalorienreichen Lebensmitteln sowie verarbeiteten Lebensmitteln ist, kann das Risiko von Adipositas erhöhen.
  • Mangelnde körperliche Aktivität: Ein inaktiver Lebensstil und ein Mangel an regelmäßiger körperlicher Bewegung tragen zur Ansammlung von Körperfett bei. Bewegung ist wichtig, um Kalorien zu verbrennen und den Stoffwechsel zu regulieren.
  • Genetik: Die Veranlagung zur Adipositas kann genetisch bedingt sein. Wenn Eltern oder enge Verwandte übergewichtig sind, besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass auch andere Familienmitglieder übergewichtig werden.
  • Umweltfaktoren: Die Umgebung, in der Menschen leben, kann ebenfalls einen Einfluss haben. Faktoren wie der Zugang zu ungesunden Lebensmitteln, Werbung für ungesunde Lebensmittel und eine obesogene Umgebung (eine Umgebung, die zur Gewichtszunahme führt) können dazu beitragen.
  • Psychologische Faktoren: Manchmal kann emotionales Essen oder eine gestörte Essgewohnheit eine Rolle spielen. Stress, Langeweile, Depressionen und Angstzustände können dazu führen, dass Menschen ungesunde Essgewohnheiten entwickeln.
  • Medikamente: Einige Medikamente können das Körpergewicht beeinflussen und zu Gewichtszunahme führen.

Adipositas ist in der Regel das Ergebnis einer Kombination dieser Faktoren. Die Gewichtszunahme ist oft ein schleichender Prozess, der sich über einen längeren Zeitraum entwickelt. Um Adipositas zu verhindern oder zu behandeln, ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und einen gesunden Lebensstil zu achten. Bei schwerer Adipositas kann auch eine professionelle medizinische Betreuung erforderlich sein.

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Häufig gestellte Fragen:

Warum kann der BMI bei Sportlern oder Menschen mit viel Muskelmasse irreführend sein?

Der Body Mass Index (BMI) kann bei Sportlern oder Menschen mit viel Muskelmasse irreführend sein, da er nicht zwischen Muskelmasse und Fettmasse unterscheidet:

Der BMI berechnet das Verhältnis von Gewicht zu Körpergröße, ohne die Zusammensetzung des Gewichts zu berücksichtigen. Sportler können eine höhere Muskelmasse haben, was zu einem höheren Gewicht führt, ohne dass sie übergewichtig sind.

Muskelgewebe ist dichter als Fettgewebe, daher können Menschen mit viel Muskelmasse einen höheren BMI haben, obwohl sie einen niedrigen Körperfettanteil haben. Dies kann zu einer ungenauen Bewertung führen.

Was versteht man unter Idealgewicht?

Das Idealgewicht bezieht sich auf das Gewicht, das als gesund und angemessen für eine Person gilt, basierend auf ihrem Geschlecht, ihrer Größe, ihrem Alter und ihrer Körperzusammensetzung. Es ist ein Gewichtsbereich, der als optimal für die allgemeine Gesundheit und das Wohlbefinden angesehen wird und mit einem niedrigeren Risiko für gesundheitliche Probleme verbunden ist. Das Idealgewicht kann je nach individuellem Körperbau und Lebensstil variieren und sollte in der Regel als Ziel betrachtet werden, anstatt als starre Vorgabe. Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein gängiges Maß zur Beurteilung des Idealgewichts, aber andere Faktoren wie Muskelmasse, Körperfettanteil und Körperzusammensetzung sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

Welche Methoden zur Beurteilung der Körperzusammensetzung und des Gesundheitszustands neben dem BMI gibt es?

Es gibt mehrere Methoden zur Beurteilung der Körperzusammensetzung und des Gesundheitszustands, die zusätzlich zum BMI verwendet werden können:

  • Körperfettanteil: Messung des prozentualen Anteils des Körperfetts am Gesamtgewicht mittels Hautfaltendickenmessung, Bioelektrischer Impedanzanalyse (BIA) oder Dual-Energy X-Ray Absorptiometry (DXA).
  • Taille-Hüft-Verhältnis: Bewertet die Fettverteilung im Körper und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA): Misst den elektrischen Widerstand des Körpers, um den Körperfettanteil abzuleiten.
  • Dual-Energy X-Ray Absorptiometry (DXA): Verwendet Röntgenstrahlen zur Messung von Knochenmineraldichte, Fett- und Muskelmasse.
  • Hydrostatische Wiegen: Misst die Wasserverdrängung, um den Körperfettanteil zu schätzen.
  • Körperumfangsmessungen: Messungen von Taille, Hüfte, Arm usw. zur Beurteilung von Körperform und Risiko.
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