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Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA)

Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) Einfach erklärt

24.01.2024

Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist eine Methode zur Messung der Körperzusammensetzung, insbesondere des Verhältnisses von Fettgewebe zu magerem Gewebe (Muskelmasse und andere fettfreie Massen) im Körper. Hier ist eine einfache Erklärung:

  • Grundprinzip: Die BIA nutzt die elektrische Leitfähigkeit von Gewebe, um Rückschlüsse auf die Körperzusammensetzung zu ziehen. Fettgewebe hat eine niedrigere elektrische Leitfähigkeit als mageres Gewebe, da Fett im Vergleich zu Muskeln weniger Wasser enthält.
  • Messung: In der Regel wird eine schwache elektrische Strom durch den Körper geschickt, entweder durch Elektroden, die an Hand und Fuß angebracht sind, oder durch spezielle BIA-Geräte, auf denen man steht. Die Zeit, die der Strom benötigt, um durch den Körper zu gelangen, und die Veränderung der Spannung werden gemessen.
  • Berechnung: Anhand dieser Messungen kann die BIA-Gerät dann die Gesamtkörperwasseranteile und andere Parameter schätzen, die zur Bestimmung der Körperzusammensetzung verwendet werden, einschließlich Fettmasse und fettfreier Masse.
  • Anwendungen: BIA wird häufig in Fitnessstudios, klinischen Einstellungen und Forschungslabors verwendet, um Veränderungen in der Körperzusammensetzung zu überwachen, Fitnessziele zu verfolgen oder Gesundheitsrisiken zu bewerten.
  • Wichtige Hinweise: Die Ergebnisse der BIA können durch Faktoren wie Hydratationszustand, Mahlzeiten und körperliche Aktivität beeinflusst werden. Die BIA liefert eine Schätzung und ist nicht so genau wie andere fortgeschrittenere Methoden wie die Dual-Energie-Röntgenabsorptiometrie (DXA) oder Unterwasser-Wiegen.
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