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Hydrostatische Wiegemethode

Hydrostatische Wiegemethode Einfach erklärt

13.02.2024

Die hydrostatische Wiegemethode, auch als Unterwasserwiegemethode oder hydrostatisches Wiegen bekannt, ist eine fortschrittliche Methode zur Messung des Körperfettanteils. Hier sind die Grundlagen dieser Methode einfach erklärt:

  • Archimedes-Prinzip: Diese Methode basiert auf dem Archimedes-Prinzip, das besagt, dass der Auftrieb eines Körpers in einer Flüssigkeit gleich der Gewichtsabnahme des verdrängten Flüssigkeitsvolumens ist.
  • Vorbereitung: Die Person, deren Körperfettanteil gemessen wird, taucht vollständig in einen speziellen Tank mit Wasser. Dabei wird das Gewicht der verdrängten Wassermenge gemessen.
  • Gewichtsverlust durch Auftrieb: Der Körper verdrängt Wasser entsprechend seinem Volumen. Da Fettgewebe im Vergleich zu magerem Gewebe eine geringere Dichte hat, wird der Fettanteil durch den Auftrieb des Körpers im Wasser bestimmt. Die Person muss während der Messung die Luft anhalten, um die Messungen zuverlässiger zu machen.
  • Berechnung des Körperfettanteils: Durch Vergleich des Gewichtsverlusts im Wasser mit dem Gesamtgewicht der Person kann der Körperfettanteil berechnet werden. Es werden auch andere Faktoren wie Knochen- und Muskelmasse berücksichtigt.

Die hydrostatische Wiegemethode gilt als eine der genauesten Methoden zur Bestimmung des Körperfettanteils. Sie bietet präzisere Ergebnisse im Vergleich zu einfacheren Methoden wie der Caliper-Methode. Allerdings erfordert diese Methode spezielle Ausrüstung und Fachkenntnisse, was sie für den Einsatz außerhalb von Labors oder spezialisierten Einrichtungen weniger praktikabel macht.

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