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Verbraucherpreisindex (VPI)

Verbraucherpreisindex (VPI) Einfach erklärt

21.01.2024

Der Verbraucherpreisindex (VPI) ist ein Maß dafür, wie sich die Preise für Waren und Dienstleistungen, die Verbraucher typischerweise kaufen, im Laufe der Zeit ändern. Hier ist eine einfache Erklärung:

Stell dir vor, du kaufst regelmäßig bestimmte Dinge wie Lebensmittel, Kleidung, Miete und Benzin. Der Verbraucherpreisindex verfolgt, wie sich die Preise dieser Dinge im Vergleich zu einem festgelegten Basisjahr ändern.

Wenn der Verbraucherpreisindex steigt, bedeutet das, dass die Kosten für die typischen Verbrauchsgüter und -dienstleistungen im Durchschnitt gestiegen sind. Wenn er fällt, sind die Kosten gesunken. Der VPI gibt also einen Hinweis darauf, wie sich die Lebenshaltungskosten für die Bevölkerung insgesamt ändern.

Regierungen und Zentralbanken verwenden den Verbraucherpreisindex, um die Inflation zu messen. Eine moderate Inflation wird oft als gesund angesehen, da sie zeigt, dass die Wirtschaft wächst. Ein zu schneller Anstieg kann jedoch zu Problemen führen, ebenso wie eine anhaltende Deflation (fallende Preise). Daher ist der Verbraucherpreisindex ein wichtiges Instrument, um die Preisstabilität und die wirtschaftliche Gesundheit zu überwachen.

Jahresdurchschnitte Verbraucherpreisindex für Deutschland. (2020 = 100)

Jahr Verbraucherpreisindex Veränderung zum Vorjahr in %
1991 61,9
1992 65,0 5,0
1993 67,9 4,5
1994 69,7 2,7
1995 71,0 1,9
1996 72,0 1,4
1997 73,4 1,9
1998 74,0 0,8
1999 74,5 0,7
2000 75,5 1,3
2001 77,0 2,0
2002 78,1 1,4
2003 78,9 1,0
2004 80,2 1,6
2005 81,5 1,6
2006 82,8 1,6
2007 84,7 2,3
2008 86,9 2,6
2009 87,2 0,3
2010 88,1 1,0
2011 90,0 2,2
2012 91,7 1,9
2013 93,1 1,5
2014 94,0 1,0
2015 94,5 0,5
2016 95,0 0,5
2017 96,4 1,5
2018 98,1 1,8
2019 99,5 1,4
2020 100,0 0,5
2021 103,1 3,1
2022 110,2 6,9
2023 116,7 5,9
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